10 Gebote der Indianer

Weisheiten der Indianer

Erkenntnisse indigener Anschauungen

WIR ALLE MÜSSEN LERNEN,
uns als Teil dieser Erde zu sehen, nicht als einen Feind, der von außen kommt und ihr seinen Willen aufzuzwingen sucht. Wir, die wir das Geheimnis der Pfeife kennen, wissen auch, daß wir als lebendiger Teil dieser Erde ihr nicht Gewalt antun können, ohne uns selber zu verletzen.
-Lame Deer-

DIE ALTEN DAKOTA WAREN WEISE.
Sie wußten, daß  das Herz eines Menschen, der sich der Natur entfremdet, hart wird; sie wußten, daß mangelnde Ehrfurcht vor allem Lebendigen und allem, was da wächst, bald auch die Ehrfurcht vor dem Menschen absterben läßt. Deshalb war der Einfluß der Natur, die den jungen Menschen feinfühlig machte, ein wichtiger Bestandteil ihrer Erziehung.
-Luther Standing Bear-

WEISST DU DASS DIE BÄUME SPRECHEN.
Ja, sie reden. Sie sprechen miteinander, und sie sprechen zu dir, wenn du zuhörst. Aber die weißen Menschen hören nicht zu. Sie haben es nie der Mühe wert gefunden, uns Indianer anzuhören, und ich fürchte, sie werden auch auf die anderen Stimmen in der Natur nicht hören. Ich selbst habe viel von den Bäumen erfahren: manchmal etwas über das Wetter, manchmal über Tiere, manchmal über den Großen Geist.
-Tatanga Mani-

BEVOR UNSERE WEISSEN BRÜDER KAMEN,
um zivilisierte Menschen aus uns zu machen, hatten wir keine Gefängnisse. Aus diesem Grund hatten wir auch keine Verbrecher. Ohne ein Gefängnis kann es keine Verbrecher geben. Wir hatten weder Schlösser noch Schlüssel, und deshalb gab es bei uns keine Diebe. Wenn jemand so arm war, daß er kein Pferd besaß, kein Zelt oder keine Decke, so bekam er all dies geschenkt. Wir waren viel zu unzivilisiert, um großen Wert auf persönlichen Besitz zu legen. Wir strebten Besitz nur an, um ihn weitergeben zu können. Wir kannten kein Geld, und daher wurde der Wert eines Menschen nicht nach seinem Reichtum bemessen. Wir hatten keine schriftlich niedergelegten Gesetze, keine Rechtsanwälte und Politiker, daher konnten wir einander nicht betrügen. Es stand wirklich schlecht um uns, bevor die Weißen kamen, und dich kann es mir nicht erklären, wie wir ohne die grundlegenden Dinge auskommen konnten, die – wie man uns sagt – für eine zivilisierte Gesellschaft so notwendig sind.
-Lame Deer-

Belästige niemanden seiner Religion wegen – achte die Ansichten anderer und verlange von ihnen, dass sie auch deine achten.
– Tecumseh –

Großer Geist, bewahre mich davor, über einen Menschen zu urteilen, ehe ich nicht eine Meile in seinen Mokassins gegangen bin.
-unbekannter Apachenkrieger-

Mit Hilfe der Sonne wurde die Erde geschaffen. Die Erde und ich, wir sind eins. Der Einzige, der das Recht hat, über das Land zu verfügen, ist der Eine, der es geschaffen hat.
– Chief Joesph, Nez-Percé-Häuptling

Menschen, die bloß arbeiten,
finden keine Zeit zum Träumen.
Nur wer träumt, gelangt zur Weisheit.
-Smohalla, Nez-Percé-Häuptling

Ich bin das Land. Meine Augen sind der Himmel.
Meine Glieder sind die Bäume.
Ich bin der Fels, die Wassertiefe.
Ich bin nicht hier, um die Natur zu beherrschen
oder sie zu nutzen. Ich bin selbst Natur.
-Hopi-Indianer

Wir sind ein Teil der Erde, und sie ist ein Teil von uns,
Die duftenden Blumen sind unsere Schwestern;
der Hirsch, das Pferd, der große Adler;
Sie alle sind unsere Brüder.
-Chief-Seattle

Was ist der Mensch ohne die Tiere?
Wenn es keine Tiere mehr gäbe,
würden die Menschen an großer Einsamkeit des Herzens sterben.
Denn alles, was den Tieren geschieht,
geschieht auch bald den Menschen.
-Chief-Seattle

Wie glücklich bin ich?
Das ist für uns die wichtigste Frage im Leben
Für einen Indianer hängt der Erfolg nicht davon ab,
wie viel er verdient oder welche gesellschaftliche Stellung er einnimmt.
-Beryl Blue Spruce, Pueblo-Indianer

Friede ist nicht nur die Zeit zwischen zwei Kriegen.
Friede ist das ganze Gesetz menschlichen Handelns.
-Lehre der Irokesen

Links Weisheiten der Indianer

www.welt-der-indianer.de

www.mara-thoene.de/html/indianer-weisheiten.html

www.momo-lyrik.de/weisheiten/indianweish.htm

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„Indianische Heilgeheimnisse Die Lehren von Großvater, dem Heiligen Mann“ von Gerhard Buzzi

Indianischer Großer Geist – Great Spirit

Tunkashila – Der Geist der alles verbindet

Auszug aus „Indianische Heilgeheimnisse“ von Gerhard Buzzi

Seite 38: <Ein Satz wie: »Du lieber Gott, was ist denn das?« würde ihnen niemals über die Lippen kommen. Wakan Tanka nennen die Lakota auch liebevoll Tunkashila, Großvater. Wer sein tägliches Gebet verrichtet, spricht mit Tunkashila. Ich habe von meinem Indianer-Großvater gelernt, jeden Tag mit Tunkashila zu sprechen. Ich mache es meistens abends, wenn ich noch einmal mit dem Hund hinaus gehe. Da ist die Luft klar und rein und ich habe Zeit, meinen Gedanken nachzugehen. Ein Gebet zu Spirit-Großvater hört sich…

Großvater,
ich danke Dir für diesen wunderschönen Tag.
Ich danke Dir für all das Schöne,
das ich heute erleben durfte.
Großvater, danke, daß Du auch heute
meine Familie beschützt hast.
Großvater, halte bitte auch in Zukunft
Deine schützenden Hände
über meine Frau, meine beiden Töchter
und meinen Sohn.
Großvater, ich danke Dir daß wir alle gesund sind.
Großvater, laß Frieden einkehren auf Erden.
Laß die Politiker endlich verstehen,
daß sie mit Gewalt nichts erreichen.
Laß sie begreifen, daß sie den Menschen,
den Tieren und Mutter Erde nur großes Leid zufügen.
Laß sie Deine Liebe und Deine Güte fühlen.
Geist-Großvater,
schick den Menschen Dein heilendes Licht,
damit ihre Herzen und Seelen erstrahlen.
Großvater, ich danke Dir.

Ich spreche auch oft mit meinem Lakota Großvater. Wir stehen in einer Art telepathischen Verbindung. Er hat kein Telefon im haus, darum kann ich ihn auch nicht anrufen. Er mag keine Telefone. »Tunkashila hat das sicher nicht gewollt«, sagt er. »Wenn die Menschen sich etwas zu sagen haben, dann werden sie schon zueinander finden. Das muß nicht jeden Tag sein. Was ist schon ein Tag, was ist schon ein Jahr?«…

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– Videolearning
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Tunkashila.eu Schamanismus Tierkommunikation Naturerlebnisse

Die Heilkunst der Schamanen
Reisen in das Reich von Trance und Beschwörung
Quelle: http://www.zum.de/Faecher/evR/bauer/archaics/schaman_heilen.htm

Das Wort „Schamane“ stammt aus der Sprache der sibirischen Tungusen und kann mit „Weiser“, „der, der weiß“ oder „der, der Ekstase kennt“, übersetzt werden. Das bezieht sich auf die besondere Fähigkeit der Schamanen, neben der gewöhnlichen Welt existierende Wirklichkeiten zu erfahren und Wissen von dort mitzubringen, das im Alltag von Bedeutung ist. Der Schamane hat Umgang mit Göttern, aber er ist kein Priester. Er heilt, aber er ist kein Arzt. Er kann großes naturmedizinisches Wissen haben, aber das allein macht ihn nicht aus. Er hat für sein Dorf da zu sein. Sie rufen ihn und er muß kommen und die halbe Nacht trommeln und heilen. Für sein Dorf ist der Schamane derjenige mit dem Transitvisum für die Geisterwelt, der, der die Dämonen in Schach hält, körperlich oder seelisch Kranke heilt, eine unerklärliche Pechsträhne beendet, einen bösen Fluch abwehrt.

Schamanismus ist weder eine Religion noch eine Philosophie. Es gibt weder Doktrinen noch spirituelle Führer oder Hierarchien. Schamanismus überschreitet die Grenzen des Glaubens, weil er ein Prozess der Wissenseignung durch Erfahrung des Tuns ist. Menschen in Asien, Lateinamerika, Afrika vertrauen sich noch heute bei vielen Leiden ihren traditionellen Medizinmännern an. Sie gelten seit Menschengedenken als Träger mysteriöser Kräfte, die sie befähigen, zu heilen oder in anderen Notlagen zu helfen. Je nach kulturellem Hintergrund benutzen die indigenen Heiler unterschiedliche Methoden, Drogen und Geistwesen. Eines aber ist allen gemeinsam: Sie sind ,,Meister der Trance“.

Wie wird Trance ausgelöst? Was passiert dabei in Psyche und Körper? Wie kann davon eine Heilwirkung ausgehen? Vaitl, ein Psychologe des internationalen Forschungsverbundes ,,Veränderte Bewußtseinszustände“ sagt: Trance ist ein Schlüssel zum Verständnis, sich mit diesem veränderten Bewußtseinszustand zu beschäftigen, jener uralten Fähigkeit des Menschen, sich tief in sich selbst zu versenken und in eine ,,Als-ob-Welt“ einzutreten, das sei wie ein Spaziergang durch Kontinente, Kulturen und Zeiten.“ Der Mensch verändert seine Bewußtseinslagen laufend: Spielend wechseln wir etwa vom aufmerksamen Lauschen in ein weggetretenes Dösen. Zwischen den beiden Polen Wachen und Schlafen gibt es eine ganze Reihe anderer erlebter, jedoch veränderter Zustände. ,,Bewußtsein ist nichts Starres, es ist ein hochdynamischer Prozess.“

Die meisten Menschen kennen leichte alltägliche Trancezustäne: das Erlebnis etwa, von Musik davongetragen zu werden, während die Welt um einen herum versinkt, oder stundenlange Tagträume, wenn man verliebt ist und sich in herbeigesehnte Szenen hineinphantasiert, wenn Filme und Bücher einen regelrecht aufsaugen, oder wenn man reglos aus dem Zugfenster starrt, das Gehirn gedankenleer, wie ausgelöscht. Selbst Halluzinationen und Visionen sind in ,,veränderten Bewußtseinszuständen“ keine Seltenheit. In der Einschlafphase etwa passieren bisweilen merkwürdige Dinge: Da meinen wir zum Beispiel irgendwo hinunterzufallen, worauf unser Körper mit Zucken reagiert, als wolle er den vermeintlichen Sturz auffangen. Oder die akustischen Halluzinationen: Da hört man kurz vor dem Wegdämmern beispielsweise seinen Namen rufen, schreckt aus dem Dösen auf und schaut sich erstaunt im Raum um. Doch da ist niemend.

Schamanen haben solche natürlichen Phänomene zu einer Kunst entfaltet. Mühelos stoßen sie mit Hilfe bestimmter Techniken in eine psychosomatische Erlebnisdimension vor, die in der abendländischen Kultur beinahe als verschüttet gilt, aber in vielen Glaubenssystemen immer noch facettenreich zu finden ist.

In den Anfängen menschlicher Zivilisation wurden Priestern und Heiligen die geheime Macht zugeschrieben, die Menschen heilen bzw. zum Guten oder Bösen beeinflussen zu können. Sie berufen sich dabei auf die ihnen angeblich direkt von Gott verliehene Kraft, und im Lauf der Zeit entwickelten sich in den verschiedenen Teilen der Welt sehr unterschiedliche Heilrituale. Es handelte sich dabei um Anrufungen der Gottheit, begleitet von gewissen Zeremonien oder Gesängen. Demselben Zweck dienten Handauflegungen, Talismane, Amulette, Ringe, Reliquien und Götterbilder. So pflegten zum Beispiel die Priester verschiedener antiker Religionen ihren Patienten unter dem Einfluß von Drogen oder in der Hypnose zu suggerieren, die Götter würden sie im Traum besuchen und ihnen Heilung bringen. Diese Form der Behandlung hatte häufig den gewünschten Erfolg; es handelte sich hier ganz offensichtlich um die Auswirkung stärkster Suggestionen auf das Unterbewußtsein.

Heutzutage ist in der westlichen Welt die Hypnose eine medizinisch-psychotherapeutisch anerkannte Heiltechnik, die mit Hilfe von Trance arbeitet. Medizinisch ungeschulte Heilkünstler haben zu allen Zeiten bemerkenswerte Erfolge selbst in solchen Fällen erzielt, in denen die medizinische Wissenschaft versagt hatte. Dies muß uns zu denken geben. Wie heilten diese ,,Wundertäter“ in aller Herren Länder mit ihren Kuren? Sie weckten ganz einfach den blindn Glauben ihrer Patienten, der dann seinerseits die Heilkräfte des Unterbewußtseins wachrief. Viele der dabei angewandten Mittel und Methoden waren so seltsam und phantastisch, das sie die Phantasie der Kranken beflügelten und jeglicher Beeinflussung zugänglicher machten. Vor allem Ergebnisse aus der Hypnoseforschung zeigen, daß es Menschen mit unterschiedlichem Talent gibt, Trance zu erreichen. Sehr phantasiebegabte Zeitgenossen mit viel Kreativität, die innere Bilder mühelos entfalten können, zeigen hohe „Absorptionsfähigkeit“, vergleichbar mit Kindern, die völlig in ihr Spiel versinken und gern in „Nebenwelten“ agieren. Rund um den Erdball hat die Menschheit mit unglaublicher Kreativität eine Vielzahl von Methoden entwickelt, den Zustand der Trance zu erlangen.

Wissenschaftler unterscheiden zwischen „pharmakologischen“ und „psychologischen“ Stimulanzien. Erstere umfassen die große Gruppe der Hallozinogene, die in allen Kulturen anzutreffen und größtenteils pflanzliche Produkte sind. Die meisten Schamanen benutzen diese Substanzen, um sich auf ihre „Reisen“ zu begeben, um aus sich selbst hinauszutreten. Ob Haschisch, Alkohol, Fliegenpilz oder Bilsenkraut, ob Nachtschattengewächse oder ob LSD und Extasy aus den Labors der Neuzeit: Die Sehnsucht nach veränderten Bewußtseinszuständenb durchzieht die Menschheitsgeschichte – auch mit ihren negtiven Auswirkungen. Psychologische Verfahren zur Trance-Induktion haben ebenfalls große kulturhistorische und religionsethnologische Bedeutung. Beispielsweise die „Deprivation“, der Entzug der Umweltreize. Das Aufsuchen von Abgeschiedenheit und Monotonie, um sich Visionen zu öffnen, läßt sich für verschiedene Kulturen belegen!

Andere Völker haben „konzentrative Techniken“ erfünden, um in Trance zu geraten: Die Aufmerksamkeit wird dabei über eine gewisse Zeitspanne intensiv einem einzigen Gegenstand gewidmet. Dies geschieht bei der tiefen Meditation eines Buddhisten ebenso wie beim innigen Gebet eines Christen, oder der Versenkung eines Schamanen bei den Inuit. Schamanen beherrschen eine Vielzahl von Methoden, sich in Trance zu versetzen: Durch die Kombinnation von Halluzinogenen, beschwörenden Formeln, Überatmung, Fasten, körperlicher Erschöpfung, Torturen, Isolation, rhythmischer Monotonie in Musik und Bewegung versetzen sie sich in besonders tiefe Trancezustände. Dadurch geraten ihr Körper und ihr Geist regelrecht ins Vibrieren. Das heißt: Wenn Menschen rhythmisch springen und tanzen, gerät das gesamte Kreislaufsystem in ein „Superschwingung“. Das hat enorme Auswirkungen auf den Hirnstamm. Was dabei im Gehirn genau passiert, ist bisher noch allerdings unklar. Bei Trancezuständen kommt es zu einer Veränderung des Denkens – dem Gefühl, klarer und schneller zu denken als sonst. Tiefe Entspannung, ein „Sich-gehen-Lassen“ ist oft zu beobachten. Widersprüche bestehen konfliktfrei nebeneineander. Es herrscht eine Art „Zeitlosigkeit“, das Körperschema verändert sich, Empfindungen zu fliegen oder zu verfließen werden beschrieben. Ein Gefühl des Verlustes der Selbstkontrolle tritt auf. Die Stimmungen schwanken stark und sind durch intensive Emotionalität gekennzeichnet. Es kommt zu einem Einswerden des Ichs mit seiner Umwelt. Am Extrempol der Trance erfolgt eine Veränderung der Wahrnehmung. Die optischen Erscheinungen reichen von einem lebhaften Spiel der Farben und Formen bis hin zu szenischen Abläufen, sogenannten „komplexen Halluzinationen“ und „Visionen“.

Schamanen einiger Kulturen waren überzeugt, daß es eine instinktive Intelligenz gibt, die die Kraft besitzt, den physischen Körper zu kontrollieren, zu erhalten, wiederherzustellen und zu erneuern. Sie reguliert den Herzschlag und die Körpertemperatur, überwacht Verdauungsfunktionen, Hormonproduktion und die Ausscheidung der Abfallprodukte. Zudem steuert es das körpereigene Kommunikations- und Selbstwiederherstellungssystem. Medikamente, Heilmittel, Behandlungen, Therapien und Chirurgie unterstützen die Heilung nur, die im Grunde von der spirituell-geistigen Intelligenz des menschlichen Körpers bewirkt wird. Ein Schamane selbst nennt sich nicht „Heiler“, denn er weiß, daß wahre Heilung im zu Heilenden stattfindet. Eine andere Person kann dem Kranken bei diesem inneren Prozess nur Beistand leisten.

Ein Schamane dient nur als Katalysator, durch den die regenierende Wandlung stattfindet, um der Person zu innerer Ganzheit zu verhelfen. Schamanisches Heilen erfolgt durch die Zusammenarbeit mit der instinktiven Intelligenz des Kranken, um die Ursache des Ungleichgewichts in der Lebensführung herauszufinden und zu entdecken, was der Kranke noch lernen muß, vielleicht die Bereitschaft, gewisse Aspekte der Lebensführung, die die Krankheit verursacht haben, zu verändern.

Aus schamanischer Sicht gibt es zwei Hauptursachen einer Krankheit. Erstens etwas im Inneren, das es nicht geben sollte. Zweitens etwas, das es im Inneren geben müßte, das aber nicht vorhanden ist. Beim ersten handelt es sich um fehlplazierte Energie, die sich eingeschlichen hat und nicht dahingehört, beim zweiten um einen Verlust an Lebensenergie. Fehlplazierte Energie entsteht durch Angst, seelische Belastungen, Furcht und Verletzbarkeit, die durch Lebensgewohnheiten verursacht werden, die das Energiesystem schwächen und es aus dem Gleichgewicht werfen, sowie durch mediale Übergriffe. Die spezielle schamanische Arbeit, um dies zu korrigieren, heißt Abstraktion. Der Verlust von Lebensenergie wird durch Rückholung von Energie korrigiert. Eine der Hauptursachen von Krankheit ist ein Gefühl des Getrenntseins, des Alleinseins, der Unvollständigkeit. Schamanisches „Heilen“ bewirkt im wesentlichen eine Wiederbelebung des „Dazugehörigkeitsgefühls“. Deshalb führen Schamanen in Stammensgruppen Heilungen häufig unter aktiver Teilnahme der Familienmitglieder und Freunde durch, manchmal sogar der ganzen Gemeinschaft. Das gesamte Heilritual, Feuer, Rauch, spezielle Gewänder oder Gegenstände, sowie die Anwesenheit von Angehörigen, erzeugen eine intensive emotionale Atmosphäre. Es vermittelt Geborgenheit und Führung und ersteckt sich über Stunden und Tage, und erlaubt es den Beteiligten, sich gehenzulassen: Oft fallen der Partient und alle Anwesenden in eine Art kollektiven Trancezustand, der letztlich die erhoffte Funktion und Heilung haben kann. Bei manchen Hilfesuchenden mehr, bei manchen weniger. Je nachdem, wie leicht sie ihm folgen können, dem „Meister der Trance“.

Externe Links:
– Schamanismus & Heilen e.V.
– Heilkräuter und Anwendung
– Magischer Kreisel Schamanen

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Autor: 100barden

carpe noktem

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